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auf der Homepage des Modell-Projektes FIDEM!
Diese Internetplattform richtet sich in erster Linie an Experten, die sich beruflich mit Menschen mit Demenz (und ihren Angehörigen) in der Region Braunschweig befassen.


hausarzt4  Beratung5 Ergotherapie4 
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FIDEM steht für

Frühzeitige Interventionen in der hausärztlichen Versorgung Demenzkranker durch Implementierung nichtärztlicher Beratungs- und Unterstützungsangebote im Rahmen der Pflegeversicherung.

 

Hausarztpraxen, die häufig die erste Anlaufstelle für Betroffene sind, sollen bei Kooperationen mit nichtärztlichen Diensten, wie z.B. Beratungs- und Betreuungsanbietern, unterstützt werden. Damit soll neben einer differenzierten Diagnostik und Behandlung eine individuelle Beratung und Unterstützung der Erkrankten und ihrer Angehörigen gezielter umgesetzt werden. Ergotherapie soll in der Förderung der Ressourcen der Betroffenen tätig werden und vermittelt erarbeitete Unterstützungsstrategien an Angehörigen und Betreuungspersonen. Zunächst nehmen sechs Hausarztpraxen in der Pilotphase teil.

 

 

Eine möglichst frühzeitige Intervention und Implementierung nichtärztlicher Beratungs- und Unterstützungsangebote in die hausärztlichen Versorgung kann zu einer Verbesserung der Versorgungsstruktur und Lebensqualität Demenzkranker und ihrer Angehörigen beitragen. Deshalb sollen Leistungen der Pflegeversicherung gezielt mit dem Leistungsspektrum der hausärztlichen Versorgung vernetzt werden. Durch die Vernetzung hausärztlicher Kompetenzen mit fördernden und aktivierenden Inhalten niedrigschwelliger Betreuungs- und Beratungsangebote sollen Synergieeffekte generiert werden. Anstelle allgemeiner Information über Beratungs- und niedrigschwellige Unterstützungsangebote sollen direkte Kooperationsbeziehungen entstehen.

 

Folgende Ziele werden im Projekt FIDEM verfolgt:

  • Stärkung der Kompetenzen der hausärztlichen Praxis im Bereich Demenz
  • Frühzeitige Behandlung, Beratung und Unterstützung der Erkrankten und ihrer betreuenden Angehörigen
  • Stärkung der Hausärzte und des Praxispersonal in Ihrer Funktion als wichtige Anlauf- und Schnittstelle
  •  Erprobung neuer Zugangswege durch Netzwerke zwischen Hausärzten und niedrigschwelliger Beratung und Betreuung und Ergotherapie
  • Aktive Vermittlung niedrigschwelliger Betreuungs- und Beratungsangebote nach frühzeitiger Diagnosestellung
  • Verbesserte Annahme niedrigschwelliger Betreuungsangebote im Rahmen der Pflegeversicherung durch Betroffene und ihre Angehörigen
  • Entwicklung konkreter Entlastungshilfen für die Arztpraxis mit vereinfachten Verfahrensweisen zur Nutzung niedrigschwelliger Beratung und Betreuung
  • Stärkung der Handlungsfähigkeit der Betroffenen im Alltag
  • Reduzierung der Belastung pflegender Angehöriger
  • Möglichst lange Verhinderung stationärer Pflegeheimunterbringung der Erkrankten

 


 

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